Zum Inhalt springen
RoomCalcs

U-Wert berechnen: Rechner für Wand, Dach und Boden

Bauen Sie Ihre Wand, Ihr Dach oder Ihren Boden Schicht für Schicht auf – Putz, Mauerwerk, Dämmung – und erhalten Sie den U-Wert nach DIN EN ISO 6946, die fehlende Dämmstärke für die Anforderung und den Wärmeverlust.

  • Kostenlos
  • Ohne Anmeldung
  • Alle Einheiten
  • PDF & CSV
1Bauteil

Nach DIN EN ISO 6946 vorbelegt: 0,13 m²K/W für Wände, 0,10 für Dächer (Wärmestrom nach oben), 0,17 für Böden (Wärmestrom nach unten).

0,04 m²K/W gegen Außenluft. Gegen einen unbeheizten Keller, Kriechkeller oder eine Garage gilt auch auf dieser Seite der Innenwert.

2Schicht 1 (innen)

Die Reihenfolge ändert den U-Wert nicht. Nicht benötigte Schichten leer lassen oder „Keine Schicht“ wählen.

Am besten den Bemessungswert vom Etikett oder aus dem Datenblatt nehmen – er gilt vor dem typischen Wert. Die Wärmeleitstufe WLS 035 bedeutet λ 0,035.

3Schicht 2
4Schicht 3
5Schicht 4
6Schicht 5 (außen)
7Vergleich mit einer Anforderung

Damit wird der fehlende R-Wert in eine Dämmstärke umgerechnet: 0,035 für WLS 035, 0,032 für Graphit-EPS, 0,022 für PIR.

8Wärmeverlust (optional)

Optional: Zusammen mit dem Temperaturunterschied ergibt sie den Wärmestrom durch das Bauteil.

Zum Beispiel 20 °C innen und 0 °C außen ergeben 20 K.

Ihre Ergebnisse

Hier erscheinen Ihre Ergebnisse

Geben Sie Ihre Maße in die leeren Felder ein. Noch benötigt:

  • Dicke

Speichern und teilen

Varianten vergleichen

Speichern Sie Ihre Zahlen, ändern Sie etwas und speichern Sie erneut, um die Varianten nebeneinander zu sehen.

Letzte Berechnungen

Hier erscheinen Ihre letzten Berechnungen.

Nur in diesem Browser gespeichert. Es wird nichts hochgeladen.

Wie berechnet man den U-Wert? So funktioniert der Rechner

  1. 1Wählen Sie das Bauteil: Außenwand, Dach, Boden oder eine Wand bzw. Decke gegen einen unbeheizten Raum. Die Wärmeübergangswiderstände werden passend eingetragen.
  2. 2Tragen Sie die Schichten von innen nach außen ein: Baustoff wählen (der typische λ-Wert erscheint) und Dicke eingeben. Kennen Sie den λ-Wert Ihres Produkts, überschreiben Sie ihn.
  3. 3Nicht benötigte Schichten bleiben leer oder auf „Keine Schicht“.
  4. 4Wählen Sie eine Anforderung – GModG (GEG) Anlage 7 oder die Regeln in England, den Niederlanden und Frankreich – oder einen eigenen Wert: Sie sehen, ob das Bauteil sie erfüllt und wie viel Dämmung fehlt.
  5. 5Optional: Fläche und Temperaturunterschied eingeben, um den Wärmestrom durch das Bauteil zu sehen.

U-Wert-Formel nach DIN EN ISO 6946

  1. 01R einer Schicht = Dicke (m) ÷ λ (W/mK)
  2. 02R = R1 + R2 + … (Wärmedurchlasswiderstand der Schichten)
  3. 03R_T = Rsi + R + Rse
  4. 04U = 1 ÷ R_T (W/m²K)
  5. 05Wärmestrom = U × Fläche × Temperaturunterschied (W)

Jede Schicht bremst die Wärme umso mehr, je dicker sie ist und je kleiner ihre Wärmeleitfähigkeit λ: 140 mm EPS mit λ 0,035 ergeben R = 0,14 ÷ 0,035 = 4,0 m²K/W, 175 mm Kalksandstein mit λ 0,99 nur 0,18. Die Widerstände aller Schichten werden addiert, dazu kommen die beiden Wärmeübergangswiderstände an den Oberflächen nach DIN EN ISO 6946: innen 0,13 an Wänden, 0,10 unter Dächern, 0,17 über Böden, außen 0,04. Der U-Wert ist der Kehrwert der Summe.

Je kleiner der U-Wert, desto weniger Wärme geht verloren. Er gibt die Watt pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturunterschied an: Eine Wand mit U = 0,24 verliert bei 20 K Unterschied 0,24 × 20 = 4,8 W je m². Das GModG (früher GEG) begrenzt den U-Wert, wenn Sie ein Bauteil im Bestand erneuern – für Außenwände auf 0,24 W/(m²K).

Das ist das einfache Verfahren für Schichten, die über die ganze Fläche gleich sind. Wo Sparren, Ständer oder Anker die Dämmung durchdringen, mittelt die Norm die Wärmewege und rechnet Zuschläge; Energieberater und Dämmstoffhersteller erledigen das im Nachweis. Das Ergebnis hier ist der günstigste Fall im Gefach.

Beispiel: U-Wert einer Außenwand berechnen

Eine Außenwand aus 15 mm Gipsputz, 175 mm Kalksandstein, 140 mm EPS-Dämmung (λ 0,035) und 10 mm Außenputz hat die Schicht-Widerstände 0,029 m²K/W, 0,177 m²K/W, 4 m²K/W und 0,01 m²K/W.

Mit Rsi 0,13 m²K/W und Rse 0,04 m²K/W ergibt sich R_T = 4,39 m²K/W und ein U-Wert von 0,228 W/m²K.

Anlage 7 des GModG verlangt bei der Außenwand höchstens 0,24 W/m²K – die Wand erfüllt das. Bei 10 m² Wandfläche und 20 K Temperaturunterschied fließen 46 W hindurch.

Tipps vor dem Kauf

  • Nehmen Sie λ vom Produkt: Dämmstoffe werden in Wärmeleitstufen (WLS 032, 035, 040 …) gehandelt, und zwei ähnlich aussehende Platten können sich um 20 % unterscheiden.
  • Die Dämmung macht den Unterschied. Dickeres Mauerwerk verbessert den U-Wert kaum; schon 4 cm mehr Dämmung bringen oft mehr als die ganze Wand.
  • Bei der Innendämmung von Außenwänden besteht Tauwassergefahr. Lassen Sie den Feuchteschutz (Glaser-Verfahren oder hygrothermische Simulation) von einer Fachperson prüfen.
  • Für Förderung (BEG) und Nachweis brauchen Sie einen Energieeffizienz-Experten; viele Dämmstoffhersteller rechnen U-Werte samt Wärmebrücken kostenlos.
  • Bei Holzbauteilen gehört die Dampfbremse auf die warme Innenseite – sorgfältig verklebt, sonst nützt die beste Dämmung wenig.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den U-Wert?

Teilen Sie die Dicke jeder Schicht in Metern durch ihren λ-Wert, addieren Sie die Ergebnisse, zählen Sie die Wärmeübergangswiderstände dazu (bei einer Wand 0,13 + 0,04) und bilden Sie den Kehrwert. Eine Wand mit R = 4,22 m²K/W hat R_T = 0,13 + 4,22 + 0,04 = 4,39 und U = 1 ÷ 4,39 = 0,23 W/(m²K).

Welchen U-Wert muss eine Außenwand nach GEG haben?

Wenn Sie eine Außenwand im Bestand erneuern, dämmen oder neu verputzen, darf sie nach Anlage 7 des GModG (früher GEG) höchstens U = 0,24 W/(m²K) haben. Für Steildächer und oberste Geschossdecken gelten 0,24, für Flachdächer 0,20, für Kellerdecken und Wände gegen unbeheizte Räume 0,30. Für Neubauten wird das ganze Gebäude über den Referenzgebäude-Nachweis bewertet.

Was ist der Unterschied zwischen U-Wert und R-Wert?

Der R-Wert (Wärmedurchlasswiderstand) gibt an, wie stark eine Schicht die Wärme bremst – je höher, desto besser. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch das ganze Bauteil geht – je niedriger, desto besser. Es gilt U = 1 ÷ (Rsi + R + Rse).

Wie dick muss die Dämmung für einen U-Wert von 0,24 sein?

Rechnen Sie 1 ÷ 0,24 = 4,17 m²K/W, ziehen Sie Rsi, Rse und den R-Wert der übrigen Schichten ab und multiplizieren Sie den Rest mit λ. Bei einer 17,5-cm-Kalksandsteinwand mit 15 mm Innen- und 10 mm Außenputz sind 0,13 + 0,029 + 0,177 + 0,01 + 0,04 = 0,39 m²K/W schon da, es fehlen also 3,78 – mit WLS 035 sind das 3,78 × 0,035 = 0,13 m, in der Praxis eine 14-cm-Platte. Der Rechner zeigt die fehlende Dämmstärke direkt an.

Welche Wärmeübergangswiderstände gelten?

Nach DIN EN ISO 6946: innen 0,13 m²K/W bei horizontalem Wärmestrom (Wände), 0,10 bei Wärmestrom nach oben (Dächer, Decken) und 0,17 nach unten (Böden); außen 0,04. Gegen unbeheizte Räume wird auf beiden Seiten der Innenwert angesetzt, etwa 0,17 und 0,17 bei der Kellerdecke.

Wie gut ist ein U-Wert von 0,20?

Sehr gut für eine Wand im Bestand – er liegt unter der Anforderung des GModG von 0,24. Ungedämmte Ziegelwände haben 1,0 bis 1,5 W/(m²K), Passivhäuser liegen bei etwa 0,10 bis 0,15.

Zählt eine Luftschicht beim U-Wert mit?

Eine ruhende, nicht belüftete Luftschicht ja: ab 25 mm Dicke etwa 0,18 m²K/W in einer Wand (DIN EN ISO 6946, Tabelle 8). Eine stark belüftete Luftschicht, etwa hinter einer hinterlüfteten Fassade, zählt nicht – sie und alles außerhalb davon wird weggelassen.

Auch gesucht als: U-Wert berechnenU-Wert RechnerU-Wert Wand berechnenU-Wert Dach berechnenWärmedurchgangskoeffizient berechnenWärmedurchlasswiderstand berechnenR-Wert berechnenU-Wert GEG AnforderungenDämmstärke berechnen U-Wert

Quellen

Formeln zuletzt geprüft: 30. September 2026 ·So prüfen wir unsere Formeln