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Photovoltaik-Rechner: Wie viele Solarmodule brauche ich?

Berechnen Sie die PV-Anlage für Ihr Haus aus der Stromrechnung: wie viele Module, die Leistung in kWp, die Dachfläche, den Ertrag pro Jahr und – mit Preisen – die Ersparnis und die Amortisationszeit. Auf Wunsch mit Batteriespeicher.

1Ihr Stromverbrauch

Von der Stromrechnung: Jahresverbrauch ÷ 12. Ein Jahr gleicht Sommer und Winter aus.

%

100 % erzeugt übers Jahr so viel, wie Sie verbrauchen. Weniger passt zu kleinem Dach oder Budget.

2Ihr Standort

Jahresmittel der Stunden mit voller Einstrahlung auf die Module. PVGIS oder der Global Solar Atlas nennen den Wert für Ihre Adresse. Haben Sie stattdessen den Jahresertrag pro kWp, geben Sie ihn ÷ 365 ein und setzen Sie die Verluste auf 0.

%

Alles zwischen Sonne und Steckdose: Kabel, Wechselrichter, Schmutz, Schatten und Wärme – etwa 15 % in kühlem, 20 % in heißem Klima; die Auswahl oben trägt den Wert ein. Der Standardwert 14 % in PVGIS und PVWatts enthält die Wärmeverluste nicht, die rechnen beide Tools getrennt.

3Die Module

Laut Datenblatt. Die meisten Module für Hausdächer haben 2025–26 etwa 400–450 Wp.

Länge × Breite laut Datenblatt; etwa 1,95 m² bei einem 430-Wp-Modul.

4Preise (optional)

Aus dem Angebot: Gesamtpreis ÷ Anlagengröße in kWp. Leer lassen, wenn Sie keine Kosten brauchen.

Ihr Arbeitspreis pro kWh, inklusive Steuern.

5Speicher (optional)

Ihre Ergebnisse

Hier erscheinen Ihre Ergebnisse

Geben Sie Ihre Maße in die leeren Felder ein. Noch benötigt:

  • Stromverbrauch pro Monat (kWh)
  • Kostenlos
  • Ohne Anmeldung
  • Alle Einheiten
  • PDF & CSV

Wie viele Solarmodule brauche ich? So nutzen Sie den Rechner

  1. 1Geben Sie Ihren Stromverbrauch pro Monat ein – am besten den Jahresverbrauch der Stromrechnung ÷ 12.
  2. 2Wählen Sie die Sonne an Ihrem Standort oder tragen Sie die Volllaststunden aus PVGIS ein.
  3. 3Prüfen Sie Leistung und Fläche eines Moduls auf dem Datenblatt.
  4. 4Tragen Sie den Preis pro kWp aus dem Angebot und Ihren Strompreis ein, um Ersparnis und Amortisation zu sehen, und schalten Sie bei Bedarf den Speicher ein.

PV-Anlage berechnen: Formel für kWp, Module und Ertrag

  1. 01Ertrag pro kWp und Jahr = Volllaststunden × 365 × (1 − Verluste)
  2. 02Anlagengröße (kWp) = Jahresverbrauch × Anteil ÷ Ertrag pro kWp
  3. 03Module = kWp × 1.000 ÷ Wp pro Modul, aufgerundet
  4. 04Jahresertrag = Module × Wp ÷ 1.000 × Ertrag pro kWp
  5. 05Amortisation (Jahre) = Anlagenpreis ÷ Ersparnis pro Jahr
  6. 06Speicher (kWh Nennkapazität) = Tagesverbrauch × Tage ÷ nutzbarer Anteil

Volllaststunden ("Peak Sun Hours") sind die Stunden pro Tag mit voller Einstrahlung von 1.000 W/m², über das Jahr gemittelt. In Deutschland sind es etwa 3,4 Stunden: 1 kWp erzeugt dann nach 15 % Verlusten rund 1.050 kWh im Jahr – so viel nennt PVGIS für Berlin bei optimaler Südausrichtung. Dächer nach Osten oder Westen erzeugen weniger. Den gewünschten Ertrag durch diesen Wert geteilt ergibt die Anlagengröße.

Module gibt es nur ganz, deshalb wird auf das nächste Modul aufgerundet, und die Anlage erzeugt etwas mehr als nötig. Der echte Ertrag schwankt mit dem Wetter und ist im Winter viel kleiner als im Sommer: Auch eine Anlage, die übers Jahr 100 % deckt, kauft im Winter Strom zu und speist im Sommer ein.

Rechenbeispiel Einfamilienhaus

Ein Haushalt mit 350 kWh pro Monat (4.200 kWh im Jahr) bei 3,4 Volllaststunden erzielt nach 15 % Verlusten 1.055 kWh pro kWp und Jahr.

Um 100 % des Verbrauchs zu erzeugen, braucht er 10 Module mit 430 Wp – eine Anlage mit 4,3 kWp, die etwa 4.536 kWh im Jahr auf 19,5 m² Dachfläche erzeugt.

Tipps vor dem Kauf

  • Nehmen Sie den Jahresverbrauch von der Stromrechnung, nicht einen einzelnen Monat – sonst wird die Anlage zu groß oder zu klein.
  • Eine Wärmepumpe oder ein E-Auto erhöht den Verbrauch stark: Rechnen Sie ihn gleich mit ein, ein späteres Erweitern ist teurer.
  • Ein Balkonkraftwerk (bis 800 W Wechselrichterleistung) ist kein Ersatz für eine Dachanlage, deckt aber gut den Grundverbrauch tagsüber.
  • Lassen Sie sich in jedem Angebot den erwarteten Jahresertrag in kWh nennen, nicht nur die kWp, und vergleichen Sie ihn mit diesem Rechner.

Häufige Fragen

Wie viele Solarmodule brauche ich für ein Einfamilienhaus?

Jahresverbrauch ÷ Ertrag pro kWp ergibt die kWp, geteilt durch die Wp eines Moduls. Ein Haushalt mit 4.200 kWh im Jahr braucht in Deutschland bei rund 1.050 kWh pro kWp etwa 4 kWp – 10 Module mit 430 Wp. Bei einem Ost-West-Dach rechnen Sie mit 10–20 % mehr Modulen.

Wie viel Strom erzeugt 1 kWp im Jahr?

Etwa Volllaststunden × 365 × (1 − Verluste): in Deutschland und den Niederlanden rund 1.000–1.070 kWh bei guter Südausrichtung (PVGIS: Berlin 1.053, Amsterdam 1.027), in Frankreich etwa 1.100–1.300 kWh, in Südeuropa mehr. Ausrichtung, Neigung und Schatten ändern den Wert – PVGIS rechnet ihn für Ihre Adresse.

Wie viel Dachfläche braucht eine PV-Anlage?

Anzahl der Module × Fläche eines Moduls: etwa 1,95 m² bei 430 Wp, also rund 4,5–5 m² pro kWp. Dazu kommen die Abstände zum Dachrand und zu Brandwänden, die der Installateur einhalten muss.

Wie groß sollte der Batteriespeicher sein?

Tagesverbrauch × gewünschte Tage ÷ nutzbarer Anteil. Bei 11,5 kWh pro Tag und einem Tag Reserve sind es 11,5 kWh nutzbar, also etwa 12,8 kWh Nennkapazität bei Lithium. Für reinen Eigenverbrauch über Nacht reicht oft ein Speicher von etwa 1 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Wann rechnet sich eine Photovoltaikanlage?

Anlagenpreis ÷ Ersparnis pro Jahr. Nach dem Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Angebote 2025–26) kosten Anlagen mit 6–8 kWp etwa 1.820 € pro kWp und mit 10–12 kWp etwa 1.290 € pro kWp; seit 2023 gilt für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden 0 % Mehrwertsteuer. Eingespeister Strom wird deutlich geringer vergütet als der Strompreis (aktuelle Sätze: Bundesnetzagentur), daher zählt vor allem der Eigenverbrauch.

Quellen

Formeln zuletzt geprüft: 30. September 2026 ·So prüfen wir unsere Formeln