Wie viele Deckenplatten brauche ich? So nutzen Sie den Rechner
- 1Messen Sie Länge und Breite des Raums auf Deckenhöhe, von Wand zu Wand.
- 2Wählen Sie Rasterdecke oder Klebeplatten und dann die Plattengröße.
- 3Tragen Sie, falls bekannt, die Platten pro Paket ein und behalten Sie etwa 5 % Reserve.
- 4Prüfen Sie bei einer Rasterdecke die Längen der Hauptprofile und Wandwinkel im Handel, und wählen Sie die Richtung der Hauptprofile, wenn die Deckenbalken sie vorgeben.
Rasterdecke berechnen: die Formel
- 01Platten je Seite = Seitenlänge ÷ Plattenmaß, aufgerundet (zugeschnittene Randplatten zählen als ganze)
- 02Randplatte = (Rest + eine Platte) ÷ 2, an beiden Wänden gleich
- 03Platten kaufen = Platten in Längsrichtung × Platten in Querrichtung × (1 + Reserve %), aufgerundet
- 04Reihen Hauptprofile: auf jeder Plattenfuge bei 120 × 60 cm, auf jeder zweiten bei 60 × 60 oder 62,5 × 62,5 cm (1200 bzw. 1250 mm Abstand)
- 05Hauptprofile = Reihen × Raumlänge ÷ Profillänge, aufgerundet
- 06Lange Querprofile = Querprofil-Linien × (Reihen Hauptprofile + 1); kurze Querprofile = übrige Plattenfugen × Platten entlang der Hauptprofile
- 07Wandwinkel = Raumumfang ÷ Winkellänge, aufgerundet
- 08Abhänger pro Reihe = (Reihenlänge − 2 × Wandabstand) ÷ Abhängerabstand, aufgerundet, + 1
Deckenplatten werden von der Raummitte aus geplant, damit die zugeschnittenen Platten an gegenüberliegenden Wänden gleich groß und möglichst groß sind. Jede Randplatte ist dann breiter als eine halbe Platte, ihr Reststück reicht für keinen zweiten Rand: Jede zugeschnittene Platte verbraucht eine ganze. Deshalb zählt der Rechner Reihen × Spalten, statt die Fläche zu teilen – das würde nicht reichen.
Die Unterkonstruktion folgt den Standard-Rastern der Hersteller. Hauptprofile hängen 1250 mm (Raster 625) bzw. 1200 mm (Raster 600) auseinander und liegen über die ganze Raumlänge auf den Wandwinkeln. Dazwischen stecken lange Querprofile im Plattenabstand; bei quadratischen Platten teilen kurze Querprofile jedes Feld. Rand-Querprofile werden aus ganzen Profilen geschnitten, Reststücke der Hauptprofile beginnen die nächste Reihe. Abhänger halten jedes Hauptprofil mindestens alle 1,2 bis 1,25 m.
Rechenbeispiel: Rasterdecke 62,5 × 62,5 cm
Ein Raum von 5 m × 4 m mit Platten von 625 mm × 625 mm braucht 8 Platten in Längsrichtung und 7 in Querrichtung, die Randplatten in Querrichtung auf 437,5 mm zugeschnitten: zusammen 56 Platten.
Mit 5 % Reserve kaufen Sie 59 Platten bzw. 4 Pakete à 16.
Für die Unterkonstruktion: 4 Hauptprofile à 3,75 m, 28 Querprofile à 1.250 mm, 24 Querprofile à 625 mm, 6 Wandwinkel à 3 m und 15 Abhänger.
Tipps vor dem Kauf
- Planen Sie von der Raummitte aus, damit die Randplatten an gegenüberliegenden Wänden gleich sind, und verschieben Sie das Raster, wenn ein Rand schmaler als etwa eine halbe Platte würde.
- Montieren Sie zuerst die Wandwinkel rundum waagerecht – ein Laser ist zuverlässiger, als von den Balken herunterzumessen.
- Nehmen Sie die Platten einen Tag vor der Montage aus dem Karton, damit sie sich an das Raumklima anpassen (Armstrong empfiehlt 24 Stunden).
- Mineralfaserplatten mit der Sichtseite nach oben und einem scharfen Messer schneiden, und ein paar Ersatzplatten aus derselben Charge für spätere Reparaturen aufheben.
Häufige Fragen
Wie viele Deckenplatten brauche ich?
Teilen Sie die Raumlänge durch das Plattenmaß und runden Sie auf, ebenso die Breite, und multiplizieren Sie. Ein Raum von 5 × 4 m braucht bei 62,5 × 62,5 cm 8 × 7 = 56 Platten, denn die zugeschnittenen Randplatten zählen als ganze. Dazu kommen etwa 5 % Reserve.
Wie berechne ich die Unterkonstruktion einer Rasterdecke?
Hauptprofile liegen 1250 mm (Raster 625) oder 1200 mm (Raster 600) auseinander und laufen über die ganze Raumlänge. Dazwischen stecken lange Querprofile im Plattenabstand, bei quadratischen Platten teilen kurze Querprofile jedes Feld. Wandwinkel kommen rundum an die Wand, und Abhänger halten die Hauptprofile mindestens alle 1,2 bis 1,25 m.
Raster 600 oder 625 – was ist der Unterschied?
62,5 × 62,5 cm ist das klassische deutsche Rastermaß, mit Hauptprofilen von 3750 mm und Querprofilen von 1250 und 625 mm. 60 × 60 cm ist das internationale Maß mit Hauptprofilen von 3600 mm und Querprofilen von 1200 und 600 mm. Platten und Profile passen nur im selben Raster zusammen.
Wie viele Styropor-Deckenplatten brauche ich?
Klebeplatten von 50 × 50 cm gibt es meist im Paket zu 8 Stück für 2 m². Wählen Sie „Klebeplatten“ und 50 × 50 cm und tragen Sie 8 Platten pro Paket ein; zugeschnittene Randplatten zählen auch hier als ganze.
Wie weit muss eine Rasterdecke abgehängt werden?
Mindestens etwa 75–100 mm unter dem tiefsten Balken, Rohr oder Kanal, damit sich die Platten schräg ins Raster einlegen lassen. Armstrong nennt 3 Zoll (75 mm), USG 4 Zoll (100 mm).
Auch gesucht als: Rasterdecke berechnenDeckenplatten berechnenabgehängte Decke berechnenSystemdecke berechnenAkustikdecke berechnenRasterdecke Material berechnenStyropor Deckenplatten berechnen
Quellen
- Rockfon – Kalkulationsgrundlage Rasterdecke 625 × 625 mm (Tragschiene 3750 mm, Querschienen 1250 und 625 mm, 1,25 m Abstand, Bedarf pro m²)
- Rockfon System T24 – Montageanleitung, UK (Hauptprofile 3600 mm im Abstand 1200 mm, Abhänger alle 1200 mm und höchstens 450 mm von der Wand)
- Chicago Metallic T24 Click 2890 (Hauptprofil 3600 mm, Querprofile 1200 und 600 mm, Wandwinkel 3050 mm)
- Armstrong – Montageanleitung für abgehängte Decken (Raster 2 × 4 und 2 × 2 ft, gleiche Randplatten, Abhänger höchstens 4 ft auseinander)
- Styropor-Deckenplatten 500 × 500 mm, 8 Stück = 2 m² pro Paket – Beispielprodukt
Formeln zuletzt geprüft: 30. September 2026 ·So prüfen wir unsere Formeln